Verpasst
Unter dem Titel Weggefährten sind im Schlosskeller eine Auswahl der bekanntesten Balladen zu hören, wie sie vielleicht älteren Semestern noch aus der Schulzeit bekannt sind: geheimnisvoll, gruselig, gewaltig und handeln von Helden, Mythen und Spuckgeschichten.
Es liest Peter Boss. Walter Blatti hat die passende Musik für Akkordeon und Schwyzerörgeli ausgesucht.
Vorverkauf: Buchhandlung Krebser, Interlaken / tel: 041 33 822 35 16 / buchoberland@krebser.ch / Tickets: Fr. 20.-
Bea von Malchus, die Geschichten-Erzählerin, nimmt bereits zum vierten mal Platz im Schlosskeller und entführt mit geballter Phantasie, verschmitztem Wortwitz und üppiger Mimik in eine farbenfrohe, orientalische Welt!
Vorverkauf: Buchhandlung Krebser, Höheweg 11, 3800 Interlaken / Tel: 033 822 35 16 / buchoberland@krebser.ch / Tickets Fr. 25.–
Christian Siegenthaler / Wildhüter und Naturfotograf hat Schönheiten, Wunder und Schätze des Berner Oberlandes entdeckt und mit der Kamera festgehalten.
Mit einer Bildpräsentation zeigt er diese Aufnahmen im Schlosskeller! 
Vorverkauf ab 1.9.2014
Buchhandlung Krebser, Höheweg11, Interlaken
T: 033 822 35 16 / buchoberland@krebser.ch
Bild: Christian Siegenthaler, Gsteigwiler
Samstag, 29. März 2014 / 20.15 Uhr
Als Blumenmädchen nimmt Lisa Catena in “Wäutfriede” die Kinder der 68er-Generation unter die Lupe (Bild Christoph Hoigné)
Stellt man eine rote Rose in eine Bierflasche? In den Liebesgeschichten von Pedro Lenz ist Hollywood weit weg. Wo am Schluss des Films die Verliebten sich küssen und die Sonne untergeht, da fangen die Lenzgeschichten erst an. Nämlich im Leben. An der Rüebechilbi in Madiswil. Auf der Autobahnraststätte Deitingen. Im Facebook. Auf dem Sozialamt. In der Grottebar in Rütschelen. Im Intercity von Bern nach Zürich. Auf der Feuerleiter im Schilager Schönried.
«Was ist das für eine Gesellschaft, in der alle etwas über das Unterhöschen von Britney Spears wissen, aber nichts über ihren Nachbarn?», fragt Pedro Lenz in einem Interview mit der Aargauer Zeitung. Seine Geschichten handeln von diesen Nachbarn, er erzählt mit Zuneigung von ihnen, von ihren Stärken und ihren Schwächen, von der Sehnsucht nach Liebe und von den Tücken des Alltags.
Eintritt: 20.–
Freitag, 10 Januar 2014 20.15 Uhr
Anne Klinge
Theater mit Hand und Fuss
Ihre Füsse bewegen Festivalbesucher in ganz Europa, selbst das deutsche Fernsehen feierte sie 2012 als Neuentdeckung. Fusstheater ist inszenierte Körperbeherrschung auf allerhöchstem Niveau . Dabei geht es nie um den Effekt verkleideter Füsse. Ausgestattet mit Nasen, Mützen und Gewändern verwandeln sich die Füsse unversehens zu eigenständigen Persönlichkeiten, die die Spielerin dahinter beinahe vergessen machen. In einer Mischung aus Erfindungsgeist und Fantasie “erzählen” ihre Fusshelden bekannte und unbekannte Geschichten. Mit Ironie und in kluger, humorvoller Dramaturgie durchleben sie Beziehungsdramen, Märchen, sogar Opern.
Wer glaubt, alles zu kennen was Kleinkunst zu bieten hat, der hat dieses Fusstheater noch nicht gesehen. Klein aber fein, entdeckt an der schweizerischen Künstlerbörse 2013 in Thun.
Die Künstlerin begeisterte mit ihrem Auftritt in Thun auch das ganze Publikum im vollbesetzten Schadausaal.
Eintritt: FR. 25.-
Mundartsatire
Lisa Catena begeistert als komisches Talent. Bekannt geworden als Liedermacherin, traut sich sich in ihrem ersten Kabarettprogramm an die ganz grossen Themen – Politik, Religion und Gesellschaft. Ihr dabei zuzusehen, ist ein grosses Vergnügen zwischen Comedy und bitterböser Satire
Was tun, wenn die Eltern die Revolution erfunden haben? Wenn die Kindheit eine antiautoritäre Vergnügungswiese war und zu Hause ein mildes Cannabis-Lüftchen wehte? Spätestens, wenn man eine Affinität zu Süssgetränken aus imperialistischen Staaten und Puppen mit fragwürdigen Traummassen entwickelt, gerät die heile Welt ins Wanken.
Blumenkind im betonharten Alltag
Die 68er haben Spuren hinterlassen – und eine Rudolf-Steiner-Generation, die sich in der kalten Realität behaupten muss. Wir begleiten Lisa Catena in der Rolle des naives Hippie-Mädchens, welches dem Publikum die Niederungen der Politik erklärt, über die Höhenflüge des Alltags plaudert und von ihrem Treffen mit Jesus höchst persönlich erzählt.
Muss sie die Realität auch mal zünftig zurechtbiegen, so landet das Blumenkind doch immer zielsicher auf dem wunden Punkt und berichtet strahlend, was die meisten nicht mal zu denken wagen.
Mit dem „Wäutfriede“ hat Lisa Catena im Mai 2012 das Oltner Kabarett-Casting gewonnen. SF1 (Comedy aus dem Labor) und Radio DRS 1 (Spasspartout) zeigten bereits Ausschnitte aus dem Programm. Am 28. September, 20h, hält der „Wäutfriede“ Einzug im La Cappella in Bern.
Text: Michael Christen und Lisa Catena
Regie: Paul Steinmann und Ann Klemann
Text und Bild von www.lisacatena.ch





